Kullerbauch
Rola Ahrens
Hebamme
Hausgeburt Studie Hausgeburt


Frauen, die sich für eine Geburt zu Hause oder in einem Geburtshaus entscheiden, schätzen die vertraute Umgebung und die individuelle Betreuung und Begleitung durch eine Hebamme. Diese entspannte Situation hat einen günstigen Einfluss auf die Frauen. Darüber hinaus haben die Frauen durch die Hebammenbegleitung im Rahmen der Schwangerenvorsorge ein







Die Hausgeburt

Bei der Frage nach dem Entbindungsort, haben Sie sich da auch mit der Alternative Hausgeburt beschäftigt?
Ich möchte Sie hiermit dazu ermutigen!
Geburten zu Hause oder in einem Geburtshaus sind sicher und besser für Mutter und Kind - eine Analyse belegt dies eindeutig.
Die „Gesellschaft für Qualität in der außerklinischen Geburtshilfe“ e.V. (QUAG) hat ihre aktuelle Analyse aus fünf Jahren vorgestellt.(
www.quag.de ) Darin sind 80% aller Geburten aus den Jahren 2000 bis 2004 dokumentiert und ausgewertet, die in der häuslichen Umgebung oder im Geburtshaus stattgefunden haben. Jährlich werden ca. 10.000 Kinder oder 1,3% der Gesamtsumme außerhalb eines Krankenhauses geboren.
Ergebnisse der Studie

Die Ergebnisse sind so beeindruckend, dass sie als ein klares Plädoyer für Hausgeburten- oder Geburtshausgeburten gelesen werden können. Als Qualitätsziele gelten ein früher Kontakt zwischen Hebamme und Gebärender, das heißt vor der 31. Schwangerschaftswoche, mindestens drei persönliche Kontakte vor der Geburt, größtmöglicher Verzicht auf Dammschnitt und Medikamente und eine abwartende Haltung während einer normal verlaufenden Geburt.
großes Maß an Selbstvertrauen in die eigene Kraft entwickelt, denn Hebammen unterstützen die selbst bestimmte Geburt. Dennoch können vor oder während der Geburt unerwartete Schwierigkeiten auftreten, die zu einer Verlegung in ein Krankenhaus führen. Bei rund 13 % der Frauen machen eine Geburtsterminüberschreitung, ein vorzeitiger Blasensprung oder ein verzögerter Geburtsverlauf eine Verlegung notwendig. Besteht Gefahr für Mutter oder Kind, führt der Weg immer ins nächste Krankenhaus. Die Hebamme begleitet die Gebärende bis in die Klinik, dort wird sie von einer anderen Kollegin weiter betreut und die Geburten enden in über der Hälfte aller Fälle spontan.

Gebären im Krankenhaus

Bei Geburten im Krankenhaus sieht es völlig anders aus. Die Zahl der manipulierten Geburten nimmt dort sprunghaft zu. Selbst bei normalen Geburtsverlauf werden zur Zeit ca. 23% der Geburten eingeleitet, 40% aller Frauen werden an einen Wehentropf gehängt, 19% gebären unter Rückennarkose und mehr als 50% bekommen einen Dammschnitt.
Diese Quoten an „gängigen Interventionen“ müssen irritieren, vor allem wenn davon ausgegangen wird, dass Schwangerschaft und Geburt keine Krankheiten sind und es deshalb bei normalem Verlauf auch keine Eingriffe braucht.

Wenn Sie sich an dieser Stelle angesprochen fühlen, dann möchte ich Sie einladen, das Gespräch zu suchen.
Für ein unverbindliches Gespräch stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung, ganz egal, ob Sie sich für oder gegen die Hausgeburt entscheiden sollten. Es ist Ihre Geburt und ich möchte Ihnen lediglich die Möglichkeit geben, eine aktive und begründete Entscheidung treffen zu können.